Entweder Sie wachsen mit oder das Unternehmen wächst Ihnen über den Kopf
Alles bestens - oder?
Die Gründung wurde mit Champagner gefeiert. Erste Aufträge werden erfolgreich umgesetzt. Wir sind gut, das Unternehmen wächst. Zunächst nur der Gründer, dann kommen die ersten Mitarbeiter. Zwei, drei, heute sind es bereits sieben. Die Fixkosten steigen, kein Problem, weitere Aufträge können akquiriert werden. Unsere Lösungen werden nachgefragt, alles bestens. Oder doch nicht? Plötzlich oder besser schleichend beginnt sich das Blatt zu wenden. Die ersten Kunden werden unzufrieden. Es mehren sich kritische Stimmen der Mitarbeiter. Von hoher Arbeitsbelastung ist die Rede, von schlechter Organisation. Alles muss immer im letzten Moment erledigt werden. Überstunden sind die Regel, nicht die Ausnahme. Krisen-Meetings und Feuerwehreinsätze für eskalierte Kundenprojekte treten immer häufiger auf. Erste Mitarbeiter kündigen.
Was ist passiert?
Die meisten Unternehmer praktizieren in der Gründungsphase ein sogenanntes Commitment Model. Das heißt, wir sind ein starkes Team. Die Bindung erfolgt über gewachsene Werte und die Kultur des Unternehmens. Jeder weiß zunächst noch was zu tun ist. Die Koordination erfolgt informell auf Zuruf direkt oder über die Geschäftsleitung. Bei wachsenden Unternehmen wird es aber immer schwieriger, diese direkten Kontakte, die nicht selten bis in private Aktivitäten hinein reichen, aufrecht zu erhalten. Prozesse und Strukturen werden komplexer. Neue Mitarbeiter müssen schnell integriert werden. Gründer oder Gründerteams können sich plötzlich nicht mehr allen Aufgaben persönlich widmen. Es gibt aber keine definierte Aufgabenverteilung und vor allem keine eindeutige Zuordnung der Verantwortung. Die Dynamik der Entwicklung und die Notwendigkeit interne, meist informelle Prozesse und Strukturen der neuen komplexen Situation angemessen anzupassen, überfordert die Geschäftsführung.


Vom Umsatz- und Ertragspotenzial neuer Produkte und Dienstleistungen hängt es ab, ob ein Unternehmen wachsen kann oder untergeht. In einem Markt, in dem sich die Geschwindigkeit des Wandels ständig erhöht und die Lebenszyklen von Produkten immer kürzer werden, ist das heute Erreichte morgen schon veraltet.
Haben auch Sie im Rahmen eines Kundenprojektes eine interessante Software-Lösung entwickelt und denken sich jetzt: "Da könnte man eigentlich mehr daraus machen?"
Wolfgang Vogl











